Stents, die mit einer Zink-Aluminium-Magnesium-Legierungsbeschichtung durch ein Oberflächenveredelungsverfahren behandelt werden, werden als Zink-Aluminium-Magnesium-Stents bezeichnet. In den letzten Jahren haben sich diese Stents allmählich zu einem aufsteigenden Stern in der Stent-Industrie entwickelt und fördern gleichzeitig die umweltfreundliche, wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung der Träger- und Aufhängeindustrie.
Legierungselemente wie Aluminium (Al), Magnesium (Mg) und Silizium (Si) werden der Beschichtung von feuerverzinkten Zink-Aluminium-Magnesium-Stents zugesetzt, was die Korrosionsschutzwirkung der Beschichtung erheblich verbessert. Im Vergleich zu gewöhnlichen verzinkten Stents erreicht sie eine höhere Korrosionsbeständigkeit bei geringerem Beschichtungsgewicht, und ihre Korrosionsbeständigkeit ist 10-20 mal höher als die von feuerverzinkten Stents.
Feuerverzinkte Zink-Aluminium-Magnesium-Stents haben eine dichtere Struktur als herkömmliche verzinkte Stents. Daher ist es beim Stanzen weniger wahrscheinlich, dass sich die Beschichtung ablöst. Sie weisen hervorragende Verarbeitungseigenschaften wie Ziehen, Stanzen, Biegen und Schweißen auch unter schwierigen Bedingungen auf. Darüber hinaus besitzen sie aufgrund der höheren Härte der Beschichtung auch eine hervorragende Verschleißfestigkeit und Beschädigungsresistenz.
Die Beschichtungskomponenten um die Schnittfläche lösen sich kontinuierlich auf und bilden einen dichten Schutzfilm, der hauptsächlich aus Zinkhydroxid, basischem Zinkchlorid und Magnesiumhydroxid besteht. Dieser Schutzfilm hat eine geringe elektrische Leitfähigkeit und kann die Korrosion der Schnittfläche hemmen.
Dank ihrer starken Korrosionsbeständigkeit — 10-20 mal höher als bei gewöhnlichen verzinkten Materialien — und der Selbstheilungs- und Schutzfähigkeit der Schnittfläche kann die Lebensdauer von Zink-Aluminium-Magnesium-Stents in der Regel etwa 50 Jahre betragen.